Letzter Arbeitstag und Packen

23Feb2017

Soooo, heute war unglaublicherweise schon der letzte Arbeitstag- irgendwie war doch gerade erst mein erster!

Da ich gestern schon alles soweit abgeschlossen hatte, arbeitete ich heute wieder etwas in der Werkstatt mit und nutzte die Zeit auch, um noch mehr über die Leute dort zu erfahren (die alle voll süß waren und meinten, dass sie mich gerne noch länger dabehalten hätten und ich gerne wiederkommen könnte).

Gestern hatte ich noch einen improvisierten Kuchen gebacken (mit all den Dingen, die ich noch hier hatte), der leider in dem Ofen (komme mit dem echt nicht klar) kaum aufgegangen ist, aber trotzdem lecker war. Zudem habe ich noch etwas Obst eingekauft und daraus dann zwei Platten zusammengestellt und damit einen Abschiedsumtrunk veranstaltet.

Abschiedsumtrunk

Komischerweise bin ich garnicht "traurig" gewesen, sondern freue mich wirklich mega auf zuhause.

Als ich dann gehen wollte und mich schon von den meisten verabschiedet hatte, fehle plötzlich mein Chef, und von dem musste ich mich ja auf jeden Fall noch verabschieden. Nachdem ich nachgefragt hatte, wo er denn sein könnte und auch in der Produktion gesucht hatte, schrieb ich ihm (ich hatte kein Telefon) eine "verzweifelte" E-Mail, in der Hoffnung, dass er sein Firmenhandy mithat....zwei Minuten später stand er suchend im Raum- Glück gehabt!

Als kurzes Resümee: Es hat mir dort wirklich sehr gut gefallen, da die Atmosphäre toll war und die Thematik echt spannend! (Ausführliches Fazit folgt noch).

Dann ging es ein letztes Mal mit dem Bus auf den Rückweg (ich sage bewusst nicht Heimweg, denn auf den mache ich mich morgen).

Noch ein letztes Mal Wäsche gewaschen und dann den Rest, der noch nicht verpackt war in den Koffer gepackt....

Terry hat, wie ich es mir gewünscht hatte, mein südafrikanisches Lieblingsgericht gekocht (habe auch das Rezept abgestaubt) und danach habe ich mit Cynthia noch lange geredet und mich dann verabschiedet, da sie morgen ganz normal arbeitet und ich sicherlich nciht um 5 Uhr aufstehe. Auch ihre zukünftige Adresse habe ich mir geben lassen und sie meinte, sie sei zuversichtlich, dass wir in Kontakt bleiben werden.

Worin wir beide uns einig sind: Das Leben der normalen, hart arbeitenden Leute (oft auch mit Immigrationshintergrund) hier ist wie das Englische Wetter: Oft trist, öde und grau (genauso, wie zumindest hier in Hayes die Häuser und die Umgebung (heute lag echt viel Müll rum).

Genauso wie in Deutschland windet es auch hier schon den ganzen Tag sehr stark und ich hoffe, dass der Sturm meinen Heimflug morgen nciht beeinträchtigen wird.

P.S.: Morgen steht dann gleich Fasching an und bei Mama habe ich schon Essen vorbestellt: Maultaschen! :D

Finaler Sonntagsausflug Teil 2: Leeds Castle, Canterbury Cathedral, Dover, Greenwich und Bootsfahrt auf der Themse

21Feb2017

Nachdem ich dann doch noch etwas Zeit hatte, bevor es losging, habe ich mir auf das Adrenalin des Morgens erstmal einen Kaba geholt. Der Bus (ein Reisebus) war gut ausgestattet und unser Reiseleiter Antonio entpuppte sich als schon etwas älterer glatzköpfiger Mann in Anzug und mit Sonnenblumenkrawatte.

Zuerst ging es los nach Leeds Castle, einem kleinen Wasserschloss, das als eines der schönsten Schlösser Englands gilt, seit 900 Jahren besteht und schon ettliche königliche und sonstige Berühmtheiten beherbergt hat. Es hat mir dort wirklich gut gefallen und auch von innen bekam man durch die detailgetreue Rekunstruktion der Einrichtung verschiedener Epochen einen Einblick in das Leben der Menschen von damals. Es schien die Sonne und draußen sah man die schwarzen Schwäne auf dem See schwimmen.

Anschließend und nach einer Mittagspause ging es weiter nach Canterbury. Dort befindet sich inmitten der schnuckeligen und wirklich belebten Altstadt die Kathedrale, die für die anglikanische Kirche in England in etwa den Stellenwert des Petersdoms in Rom für die Katholiken hat. Dementsprechend war ich zum Teil etwas enttäuscht: Die Kirche sieht ähnlich aus wie die Westminster Abbey in London oder die Notre Dame in Paris, jedoch lassen sich trotz Gerüsten, die Restaurierungsmassnahmen anzeigen, deutliche Verfallsspuren, sowohl außen, als auch innen erkennen. Interessant ist, dass der Bau der Kirche sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte, sodass sie nicht einheitlich gestaltet ist, sondern Anzeichen erkennbar sind, dass immer wieder umgeplant und –baut wurde (z.B.: verschmälert sich das Kirchenschiff plötzlich).

Interessant war v.a. der Raum vor und unter dem Chor. Dort gab es tolle Deckenverziehrungen und zudem entpuppte sich die Krypta als riesiges offenes Gewölbe unterhalb der Kirche. Interessant ist auch, dass die jetzige Königin selbst in diese Kirche eingebaut wurde (moderne Buntglasfenster und Statuen neben den historischen, die bis ins 12. Jahrhundert zurückgehen).
Der nächste Stopp war dann in Dover an der Küste. Das war etwas enttäuschend, da wir an einer Stelle hielten um Bilder zu machen, an denen die weißen Klippen deutlich weniger beeindruckend waren, als beispielsweise ihre Gegenstücke an der nur etwa 30 Kilometer entfernten französischen Küste. Zudem konnten wir das Schloss nicht besichtigen.

Stattdessen ging es wieder zurück nach Greenwich in London, wo wir in zwei verschiedenen Hemisphären waren, da sich dort der berühmte Nullmeridian befindet, weswegen die Richtzeit auch Greenwich Mean Time heißt. Zudem machten wir einen kurzen Abstecher zum größten Maritimmuseum der Welt und dem Naval College. Vor dem Museum, direkt an der Themse befindet sich das Original des letzten englischen Klippers (ein Dreimaster), jedoch außerhalb des Wassers.

In der Daemmerung nahmen wir dann eine Schnellfähre, die uns von den ehemaligen Docks und Werften (die jetzt ein angesagtes Stadtentwicklungsprogramm sind und der weiteren Urbanisierung dienen) über die sich windende Themse in Richtung der Parlaments (also dem Kern Londons) brachte. Das war beeindruckend, da es einen mit bisher unbekannten Blickwinkel ermöglichte, das Boot überraschend schnell unterwegs war  und es zudem einfach wunderschön war, da es immer dunkler wurde und gerade als wir unter der Tower Bridge durchfuhren überall die Lichter angingen.
Somit war es ein echt toller und erlebnisreicher Tag von dem ich  einiges zu erzählen habe und der einen würdigen Abschluss der 2 Monate darstellt.

Pfau Kings and Queens Wendeltreppe in Leeds Castle Bibliothek Wasserschloss Canterbury Cathedral in der Kathedrale Buntglasfenster Dover National Maritime Museum Klipper Bootsfahrt auf der Themse Hi, Ben :)

Finaler Sonntagsausflug Teil 1: Nervenkitzel pur

21Feb2017

Am Sonntag habe ich (samstags im Internet gebucht) einen Tagesausflug mit einer Busgruppe samt Reiseleiter unternommen (war auch nicht ganz billig). Da der Bus um 8:45 an einer zentralen Bushaltestelle (also etwa 45 Minuten von meinem Wohnort weg) losfahren sollte, machte ich mich um kurz vor sieben auf den Weg zur Bushaltestelle. Dummerweise hatte der Bus Versäetung (was davor erst einmal vorgekomen ist und zwar, als ich Alex vom Flughafen abholen wollte, sodass er 30 Minuten auf mich warten musste). Nach 20 Minuten (ich wurde langsam nervös) kam er dann endlich, als ich aber dann am Bahnhof war schockte mich die Anzeige dort: Der nächste Zug würde (es war ja Sonntag) erst umm 8:03 losfahren! Da sah ich mein Geld mitsamt dem Tagesausflug schon baden gehen!
Völlig verzweifelt rief ich von einer Telefonzelle aus (ich hatte kein Geld mehr auf meinem Handy) bei meinen Gasteltern an, um mich zu erkundigen, ob ihnen etwas anderes, als ein teures Taxi einfalle (der Hintergredanke war, dass sie mich ja vielleicht fahren könnten). Es fiel ihnen aber auch nichts anderes ein, außer dass sie wenigstens dem Veranstalter Bescheid geben könnten. Ok gut- also losgerannt bis zum nächsten Taxistand (ein kleines Büro dirket um die Ecke). Die schauten ganz schoen verdattert, als ich atemlos durch die Tür kam und nur fragte, ob sie es in 30 Minten bis zur Paddington Station schaffen könnten und was das kostete (es war mittlerweile schon kurz nach halb 8). Die Antwort lautete: Mit Glück sei das fuer 35 Pfund (etwa 45 Euro) machbar. Hm lieber 45 Euro zahlen oder 100 Euro, die die Buchung gekostet hatte den Bach runter gehen lassen? Ok, auf ging es. Der Taxifahrer aus Somalia kannte sich zwar nicht aus und sprach nur brüchiges Englisch, aber er hatte immerhin ein Navi. Zwischendrin rief mich Cynthia an und meinte, dass wenn ich es nicht 100-prozentig bis um 5 vor acht schaffen würde, ich mich doch gleich an die endgültige Abfahrtshaltestelle (nach der Einsammelrunde des Busses über verschiedene Hotels) bringen lassen solle. Der Taxifahrer hatte nach Rückfrage keine Ahnung („das ist weeeit weg“) und ließ mich erstmal siene Zentrale anrufen. Dort wurde mir versichert, dass es am Preis nichts ändern wuerde (puh!). Mit seinem Navi brachte mich der Taxifahrer dann doch noch gut ans neue Ziel und es war ganz zu meiner Überraschung garnicht weit weg, sodass ich um 8:10 schon dort war. Dort im Büro angekommen und gemeldet wurde ich freundlich darauf hingewiesen, dass ich ja noch echt füeh dran sei – nunja, lieber so, als zu spät und wenn die wüsste! :D

British Museum

18Feb2017

Heute stand erstmal Ausschlafen auf der Tagesordnung, was mir an meinem letzten Wochenende hier schonkmal gut gelungen ist.

Als ich dann gerade etwas recherchiert habe, wie ich die letzten beiden ganzen Tage (Wochenende) hier verbringen werde, hat mich Cynthia dann damit überrascht, dass wir zu dritt lecker Rührei gefrühstückt haben (heute Abend gab es dann nochmal lecker Burger).

Anschließend machte ich mich dann gemütlich auf den Weg ins British Museum (Informationen zu diesem herausragenden Museum hier: British Museum Wikipedia).

Dort war, wie zu erwarten, viel los... Das mUseum ist riesig, sodass ich mich erstmal mit einem Muffin unter das gigantische Kuppeldach des Grand Court setzte und auf meinem Plan markierte, was ich alles sehen möchte.

Als Highlight stellte sich dann die Ägyptenabteilung mit ihren Mumien heraus (schaut euch einfach die Bilder an).

Besonders beeindruckt hat mich dabei, die Denkweise und Sogfalt der Menschen vor über 2000 Jahren und wie beständig (scheinbar für die Ewigkeit) das was sie geschaffen haben ist.

Etwas komisch fand ich, dass nciht nur Menschen, sondern auch allerlei Tierarten (sogar Käfer) mumifiziert wurden.

Aus hm irgendwie Respekt vor den menschen, möchte ich hier aber keine Mumienbilder hochladen.

Grand Court im British Museum Katzenmumien Grabbeigaben Inuit-Regenkittel Frühling

Positiv überrascht war ich von der Amerikaabteilung, die ich mir deutlich weniger vielfältig vorgestellt habe. Besonders faszierend waren die Inuit für mich und wie sie sich die Anpassung verschiedener Tiere an ihre Umgebung zunutzen machen ((etwa indem sie Seehundhaut für wasserabweisende Schuhe verwenden).

Allein wegen des Namens hatte ich mir etwas mehr Ähnlichkeiten mit dem Deutschen Museum in München vorgstellt, jedoch kann dieses eher mit dem Science Museum verglichen werden.

Da auch heute das Wetter toll war, bin ich dann einfach noch etwas und er Gegend rumspaziert und überall kleine Details entdecken können, wie etwa, dass überall schon Blumen blühen ;)

Was ich im letzten Post noch vergessen habe: Auch einer kleinen Kirche mit ihrem verwitterten Friedhof habe ich auf dem Heimweg noch einen Besuch abgestattet und es ist echt toll, wie hier der Zeit und der Natur einfach ihre Lauf gelassen wird un es überall schiefe und unleserliche Grabsteien zu sehen gibt.

Friedhof

Was ich etwas komisch finde (ok ich weiß, dass das jetzt ein rapider Theemnwechsel ist): Es gibt hier keine Mülltonnen für Privathaushalte, weswegen die Leute Müllsäcke für die Müllabfuhr rausstellen, die dann regelmäßig von den Füchsen zerfleischt werden.

Müll morgens um 6

Positiv im Vergleich zu Deutschland sind mir die Fernsehsendungen bzw. Shows aufgefallen, bei denen weder auf der Vergangenheit der Kandidaten rumgeritten wird (Let it shine ist echt toll!), noch über Banalitäten gequatscht wird (viel mehr Konzentration auf das Wesentliche).

Für morgen habe ich ganz spontan eine Ganztages-Bustour nach Leeds Catsle, Canterbury Cathedral und Dover mit einer abschließenen Bootsfahrt auf der Themse angemeldet (ist nicht ganz billig, stellt aber hoffentlich einen super Abschluss meiner Zeit hier dar- mehr dazu dann morgen).

Neighbourhood

18Feb2017

Nachdem das Wetter diese Woche (nachdem Lea weg war) recht gut und v.a. frühlingshaft war (Sonnenschein, warm und auch die Tage werden immer länger), habe ich mich dazu entschlossen, nach dem Arbeiten noch etwas die Umgebung zu erkunden und bin in den Park Northala Fields gelaufen.

Der ist echt schön und großzügig auf dem Gelände des ehemaligen Wembley Stadions angelegt (das Abrissmaterial wurde teils wiederverarbeitet), nach dem ersten erwähnten Namen der STadt Northolt, in dem er sich befindet benannt und sticht v.a. durch seine 4 großen Hügel hervor (die etwas aussehen wie der Ipf und der Ächselesberg).

Daneben gibt es Seen mit einem Cafe und einen gigantischen Spielplatz.

Den höchsten der Hügel habe ich bestiegen und festgestellt, dass man von dort oben aus sogar die Hochhäuser Londons (z.B.: The SHard) am Horizont erkennen kann.

Am nächsten Tag gab es auf der Heimfahrt einen Unfall mit Vollsperrung der Straße.

Wir warteten im Bus, bis der Fahrer meinte, wir sollten an die Übernächste Haltestelle laufen, da es wohl noch länger dauern könne und die nachfolgendne Busse umgeleitet würden.

Komischerweise war dann aber alles (zum Glück) garnict so schlimm, sodass wir dann an der übernächsten Haltestelle von demselben Busfahrer eingesammelt wurden, der uns dann netterweise ohne nochmaliges Zahlen mitgenommen hat.

Northala Fields

Auf der Arbeit läuft mein Projekt soweit ganz gut und neigt sich dem Ende (noch 4 Tage). Letzte Woche durfte ich dann nachdem ich mit Arbeitskleidung ausgestattet wurde auch richtig am Objekt (einer E-Box einer Zugkupplung) arbeiten und an dieser eine fehlerhafte technische Zeichnung korrigieren.

Sister quality time :D :*

12Feb2017

Nachdem ich am letzten Sonntag Alex an den Flughafen gebracht hatte, kam (noch bevor er wieder in Deutschland gelandet war) meine Schwester Lea aus Deutschland an.

Auch mit ihr verging die Zeit super schnell und es hat echt Spaß gemacht.

Auch zu ihrem Besuch nachfolgend eine kleine Auflistung der Unternehmungen und einige Bilder.

Zusammen verbrachten wir den Montag, den Mittwochabend und das Wochenende ab Freitag (unter der Woche arbeitete ich), wobei sie die Zeit ohne mich nutzte, die Stadt alleine zu erkunden.

  • Westminster Abbey
  • Parliaments
  • Big Ben
  • Southwark Cathedral
  • Millenium Bridge
  • St. Paul's Cathedral (wir gingen sogar in einen Gottesdienst und haben einen Schulfreund von ihr getroffen)
  • St. Paul's church und covent garden
  • Camden Market (1/2 Meter-Wurst, der Schwabe spart halt)
  • Shoppen in der Oxford Street
  • Tower of London (Schüsse zum Thronjubiläum)
  • St. James's Park (Gänse und Eichhörnchen)
  • Downing Street
  • Tower Brige
  • Borough Market
  • ....

Besondere Highlights waren jedoch: Unser Musical-Besuch (Überraschung von mir zu ihrem Geburtstag). Im Aldwych Theatre sahen wir uns "Beautiful" über die Singer-Songwriterin Carole King an und liesen uns verzaubern.

Uuund: Unser kleiner Ausflug an den Strand nach Hastings- natürlich am einzigen Tag, an dem es sogar schneite :D

Trotz der eisigen Temperaturen sahen wir uns die Strandpromenade, den Pier und die Altstadt des netten Seebads an und gönnten uns RICHTIG leckeres Essen bei einem kleinen Italiener.

Alles in allem war es also wieder eine HAMMER-Woche und ich bin so froh, dass wir sie gemeinsam verbringen konnten, da wir, wie wir festgestellt haben, im letzten Jahr echt nicht so viel Zeit miteinander verbringen konnten und sich daran auch nichts ändern wird (Lea geht backpacken ;))

  Treffen mit Leas Schulfreund Borough Market SIS <3 Hastings

P.S.: Sie hat echt schöne Bilder gemacht (evtl. mal Instagram checken)

Wunderschöne Zeit mit meinem Schatz

05Feb2017

Soo, nun habe ich mich ja eine ganze Weile nicht gemeldet...

Und das hatte einen guten Grund: Wie schon in Hong Kong, hat mich mein Schatz nun auch hier besucht, sodass wir insgesamt 10 Tage miteinander London und <umgebung unsicher gemacht haben.

Gerade befindet er sich auf dem Rückflug und ich kann euch sagen: Ich vermisse ihn schon jetzt und die Zeit ist mal wieder so unglaublich schnell vergangen.

Weil wir echt viel gemacht haben und sich das Gefühl, gemeinsam etwas zu erleben nciht in Worte fassen lässt, hier nur einige wenige Bilder und eine lückenhafte Aufzählung unserer Unternehmungen ;)

  • einfach gemeinsam Zeit verbringen und kochen *__*
  • Parade und Festivitäten zum chinese new Year of the rooster
  • Camden Lock und Market inklusive leckerem Essen und Partner-T-Shirts :D
  • Westminster Abbey, Houses of Parliament (inkl. Diskussion), London Eye, Downing Street,....
  • Temple und Temple Church
  • Tagesausflug nach Stonehenge und Bath
  • Harry Potters Gleis 9 3/4 und St. Pancras station
  • Disneys Musical Aladdin (DER HAMMER!!!)
  • Chnanging the Guards am Buckingham Palace, Hyde Park und St. James's Park inklusive Gänsen und Eichhörnchen; Horse Guards Parade
  • Victoria Embankment mit Picknick
  • St. Pauls Cathedral, Millenium Bridge, Southwark Cathedral, Tower Bridge, Tower of London und Fish and Chips
  • The Shard und "Dinosaurier" :D
  • HMS Belfast
  • Natural History Museum
  • Tagesausflug nach Brighton <3
  • London Skyline bei Nacht

Schatzi, vielen Dank für die tolle Zeit, ich hoffe du landest gut und baaald sehen wir uns ja wieder.

Ich liebe dich <3

chinese new year yummi Westminster Abbey Camden Lock Stonehenge Aladdin Brighton Big Ben by night

 

Mal wieder Beobachtungen

26Jan2017

Also zuallererst: Es regnet hier garnicht so oft, wie man denken sollte!

Die ganze letzte Woche über war es zwar kalt, aber nicht regnerisch, sondern richtig schön sonnig.

Diese Woche war es dann morgens meist nebelig und einmal sogar deswegen richtig "arschglatt" aber ansosnten immernoch kein Regen.

Ab morgen (wenn mein Schatzi mich endlich besuchen kommt *__*) soll es ann losgehen und auch die ganze Woche über anhalten (vielleicht ein Zeichen, gemeinsam Zeit drinnen zu verbringen? :D).

  • Eine nicht so tolle Erfahrung ist es, wenn morgens schon um 6 Uhr die Busse voll sind und sich vorzugsweise nach Zwiebeln und Knoblauch "duftende" Inder (oder Pakistanis) neben einen setzen.... muss nciht unbedingt sein :D
  • Nach Hong Kong weiß ich, dass mir Milk Tea (also grüner Tee mit Milch) einfach nicht schmeckt (ist da aufgrund der Kolonialvergangenheit genauso normal, wie hier in England). Jedoch wird im Deutschen finde ich nciht so sehr die Unterscheidung zwischen richtigem und naja falschem Tee gemacht... Richtiger Tee (grün, schwarz/ rot, weiß) wird hier nur der Tee genannt, der auch wirklich aus der Teepflanze hergestellt wird. Deswegen wurde ich auch schon von meiner Room mate Simran in Hong Kong und nun auch von Cynthia hier etwas schief angeschaut, als ich meinen roten Früchtetee aufgebrüht habe, denn das ist hier herbal Tee.
  • Was mir im Vergleich zu Hong Kong auch auffällt sind die Bärte :D Nein ernsthaft! Die Chinesen haben keinen sehr ausgeprägten und dichten Bartwuchs und auch eine komische Art finde ich), diesen zu pflegen oder zu stylen. Durch die vielen "Ausländer" hier (ich bin ja auch einer davon :D), also Männern mit z.B.: indischem oder afrikanischen Hintergrund fällt mir hier deswegen auf, dass die Bärte recht lang (mehr als Dreitagebart) und dicht, dafür aber auch sehr gepflegt getragen werden gerade von jüngeren Männern so Mitte, Ende zwanzig).
  • Neulich bin ich von Cynthia darauf angesprochen, wie ich das "V" ausspreche (eher wie ein w) und dass das falsch sei. Als sie es mir dann richtig vorgemacht habe hab ich sie erstmal ganz verwirrt angeschaut, weil ich das Gefühl hatte, dass sie es einfach genau so aussproicht, wie ich. Nach einigen Erklärungen und Versuchen habe ich es dann immer mehr hinbekommen und auch rausgehört, finde es baer immernoch anstrengend und einfach nnicht so offensichtlich, wie es scheinbar für sie war. Was hier jedoch sehr offensichtlich ist die Aussprache meiner Kollegen: Auf deutsch wird unser Firmenname (Voith) wie "Foit" ausgesprochen, während es hie alle mit dem englischen, gerade gelernten v und dem "th" aussprechen, was sich dann eher wie "Woif" anhört :)
  • Was mir noch aufgefallen ist, sind die Palmen, die hier in vielen Vorgärten wachsen (die sind garnichtmal klein) und auf dem Heimweg sehe ich auch immer wieder frei fliegende Papageien (so grüne),,,es wird hier einfach durch die anderen klimatischen Bedingungen nicht so kalt, wie in Zentraleuropa (meine Kollegen waren ganz geschockt, als ich von den -16 Grad erzählt habe, die es daheim hatte).
  • So und nun noch ein letzter Punkt, wiedereinmal in Verbindung mit dem Busfahren: Zwar gibt es auf dem Heimweg (so um 16 Uhr rum) keine üblen Ausdünstungen, dafür aber Horden an Schulkindern und sorry, aber die schwarzen Mädchen sind da am schlimmsten: Zu sechst oder so wird da geschnattert (die ganzen Berufspendler sitzen meist alleine und ruhig da...ein Wohltat) und versuchen sich dabei gegenseitig zu übertönen- aber in was für einer Lautstärke! Als Resultat weiß dann auch wirklich jeder im Bus, was für eine üble Tusse Felicia ja ist :D

 

Straying around or: Ich bin im Flow :D

22Jan2017

Heute fuhr ich nach dem Ausschlafen (fange ja unter der Woche immer so früh an) mittags dann wieder in die City- das Wetter ist immernoch echt toll!

Angefangen am Leicester Square (da ist einfach immer was los) zog es mich dann in Richtugn Covent Garden. Auf dem Weg sah ich kurz einem Artisten zu, er hat mir aber ehrlichgesagt zu viel geredet :D

Kurz vor dem Covent Garden fiel mir die nette Kirche St. Pauls Church (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Kathedrale von Christopher Wren) mit ihrem ruhigen Innenhof auf. Dort ist es wirklich heimelig und in der Kirche haben einige berühmte Künstler, wie der Mann, der "Rule Britannia" komponiert hat ihre letzte Ruhestätte gefunden.

In Covent Garden herrschte auch reges Treiben: Volle Cafes, Marktstände und Straßenkünstler. Besonders gut gefallen hat mir ein locker-lustiges STreichquartett. Auf dem Platz vor der offenen Markthalle turnte eine Akrobatin.

Weiter ging es dann zu Fuß in Richtung Themse, wo ich mir im Park Victoria's Embarkment ein Mittags-Picknick in der Sonne gönnte. An der Themse entlang wanderte ich dann in Richtung Temple, einem tollen Viertel mit historischen Gebäuden und Sitz vieler Banken. Leider hatte die Temple Church geschlossen, dafür besuchte ich aber spontan die orthodoxe Kirche St. Dunstan-in-the-West (musste mich etwas aufwärmen). Ich muss schon sagen, das etwas ziellose Einfach-Umherschlendern hat echt siene Reize, da man so immer wieder neue DInge entdeckt- auch abseits der Tourirouten (wobei generell überraschend wenig los war). Dank meinem Tagesticket konnte ich auch beliebig oft immer mal wieder die U-Bahn benutzen.
Schließlich entschloss ich mich dann noch, den Dinosauriern im National History Museum einen Besuch abzustatten. Am Harrods und dem Vistoria und Alberts Museum 8wirklich beeindruckend!) vorbei kam ich dann ohne Anstehen in dieses tolle Museum mit einem täuschend echten, sich bewegenden T-Rex. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt und auch das rstliche Museum werde ich mir nochmals genauer anschauen.

Müde ging es dann abends wieder zurück (das zieht sich doch immer recht lange).

Mit neuen Eindrücken und Vergleichen muss ich euch leider noch vertrösten ;)

Akrobatin am Covent Garden Themse und London Eye Temple Natural History Museum

 

Walking on Sunshine

21Jan2017

Nach selbstgemachten Pancakes zum Frühstück ging es heute bei wunderschönem Wetter (Sonnenschein, wie schon die ganze Woche über aber Temperaturen unter Null Grad) wieder los in die Stadt.

Zuerst schlenderte ich etwas durch die Gegend rund um die Station "Baker Street" mit dem Sherlock Holmes Museum, der Royal Academy of Musik, Madame Tussauds (war ich schon) und den Regents Park, wo ich neben Gänsen und Enten, die ganz lustig über den halb zugefrorenen See gewatschelt sind gepicknickt habe - man muss das gute Wetter ja ausnutzen, wobei ich dann auch wieder froh war, immer mal wieder nach drinnen zu können, z.B.: in die warme U-Bahn).

Anschließend ging es dann zu einem meiner Highlights, die mir von meinem letzten Besuch noch im Gedächtnis geblieben sind: Camden Town.

Dort war richtig viel los und es machte echt Spaß, sich die ganzen Geschäfte entlang der Straße und schließlich die Stände der verschiedenen Märkte, wie etwa Camden Lock, die alle ineinander übergehen anzuschauen. Was ich echt faszinierend fand war ein Stand, an dem eine Frau Chucks von Hand mit einem Wunschmotiv echt wunderschön bemalt hat! Auch das Essen (Churros, Vietnamesisch, Glühwein,...) hat mega lecker gerochen, leider war ich aber schon voll.

Auf dem Rückweg war die Station so überlaufen, dass man erst garnicht reinkam und draußen anstehen musste, weswegen ich dann doch lieber bis zur nächsten Station gelaufen bin. Auf dem Weg habe ich wunderschöne Graffittis gefunden und... einen Lidl. Den musste ich mir dann auch gleich mal von innen anschauen und tatsächlich findet sich dort echt Einiges, was es in Deutschland auch gibt, wobei ein riesen Unterschied aber ist, dass die Milchpackungen hier nicht 1 Liter enthalten, sondern Kanister sind und auch Kassen mit langen "Förderbändern" gibt es nicht.

Schließlich ging es dann noch zum Covent Garden, wo ich einen süßen kleinen Laden fand mit gaaanz toller Deko in den ich Lea in 2 Wochen unbedingt mitnehmen muss. Dort, in Chinatown (schon für das chinesische Neujahrsfest schön mit Lampions geschmückt, aber doch vom Flair her so garnicht chinesisch :D) hat mir die Atmosphäre und der Trubel wieder echt gut gefallen. Am Leicester Square habe ich mal wieder nach günstigen Musical-Tickets geschaut aber keine gefunden und auch ins Kino wollte ich dann spontan nicht mehr, da ein Ticket knapp 20 Euro kostet... Dafür gab es tolle Straßenmusik und schließlich machte ich mich dann doch wieder erschöpft auf den Heimweg.

P.S.: Im Gegenteil zu Hong Kong sind hier teils die U-Bahnstationen für sich auch echt sehenswert :)

Morgen bin ich dann auch wieder auf Tour (mal wieder spontan, bin schon gespannt wo es mich hinführt ;))

Irgendwie beneide ich teils die, die noch in HK sind, weil sie ständig Bilder von gutem Wetter (warm) posten :D Aber wenn ich höre, dass es daheim noch um einiges kälter ist, bin ich zufrieden.

In der Arbeit läuft alles super und ich freue mich schon auf meinen baldigen Besuch.

Demnächst gibt es dann auch wieder eine Forsetzung meiner Beobachtungen hier.

Camden Markets *__* Graffitti Chinatown

 

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